Wurzeln der Zionsgemeinde PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 10. September 2009 um 20:47 Uhr

Wo früher Biergeruch und Rauchschwaden die Luft schwängerten begann die Arbeit der Zionsgemeinde. Denn zunächst diente ein Gaststättensaal an der Schönhauser Allee als Kapelle. Die Zionsgemeinde ist eine Tochtergründung der St. Elisabethgemeinde, deren Kirche 1835 von dem Baumeister Schinkel unter königlichem Patronat gebaut wurde. Die beginnende Industrialisierung führte nach 1850 zu einem Bevölkerungsboom. So bildete Zion 1864 eine selbständige Gemeinde. Diese wurde jedoch rasch zu groß für das Provisorium in der Kneipe, was einen Kirchbau dringend nötig machte. Ein Projekt, das in der damals armen Gegend nur mit königlicher Unterstützung zu finanzieren war. Wilhelm I., erst 1861 einem Attentat glücklich entkommen, übernahm 1864 das Patronat für die damit zu bauende Dankes- und Votivkirche.

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. September 2009 um 11:40 Uhr