Geplante Baumaßnahmen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 10. September 2009 um 20:42 Uhr

Obwohl bereits nach der Wende mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, dem Landesdenkmalamt Berlin, dem Förderverein Zionskirche sowie mit kirchlichen Geldern der Turm und das Dach saniert und die Birken auf den Pfeilern beseitigt wurden, ist die Kirche immer noch feucht. Der Putz blättert ab, es gibt keine Heizung und die Kanzel, die großen Chorfenster und der Altar müssen dringend saniert werden.

Seit Herbst 2009 ist es soweit: Die Sanierung der Zionskirche wird mit Hilfe des Städtebauförderprogramms des Bundes, des Landesdenkmalamtes Berlin, kirchlichen und Fördervereinsgeldern saniert. Bis zum Jahr 2015 sollen dafür über 3 Mio. Euro ausgegeben werden.

Der 1. Bauabschnitt sieht die Trockenlegung der Kirche und die vorbereitenden Arbeiten für den Einbau einer Heizung vor. Die Gesamtkosten dieses Bauabschnittes belaufen sich auch 350.000 Euro, wovon 17.726 Euro aus Spenden finanziert werden müssen.

Das Schadensbild

Der Sockel der Kirche muss umfangreich saniert werden. Das unterirdische Ziegelmauerwerk ist nach Messungen als „feucht“ zu bewerten.

Die Innenseite der Außenwände zeichnet sich durch größtenteils schadhaften Putz (Ausblühungen, Absandungen, Abplatzungen) aus. Auch hier sind die Wände, insbesondere im Fußbodenbereich, als „feucht“ zu bezeichnen.

Sanierungsziel

Das Sanierungsziel für die Außenwände ist ein intaktes Mauerwerk, das so vor Feuchtigkeit geschützt wird, dass weder im Untergrund noch im exponierten oberen Bereich ein Eindringen von Feuchtigkeit als künftige Schadensquelle möglich ist.

Für die Innenwände ist das Sanierungsziel ein dauerhaft trockenes und entsalztes Mauerwerk, das tauglich ist, bei der folgenden Innensanierung Innenputze und Innenfassungen schadensfrei aufzunehmen.

Bereits durchgeführte Maßnahmen

Der erdberührte Bereich der Außenwände wurde auf einer Tiefe von 90 cm bzw. in den unterkellerten Bereichen auf 1,50 m freigeschachtet. Nach der Trocknung ca. im April / Mai erhalten die Außenwände eine Vertikalabdichtung auf Sperrputz. Eine Schutzmatte wird vertikal zur mechanischen Trennung vom Erdreich eingestellt.

Im Innenbereich wurde der Fußboden komplett aufgenommen und das Wandmauerwerk auf ca. 60 cm Tiefe zur besseren Austrocknung freigelegt. Die Austrocknung des Mauerwerks erfolgt zunächst mit Hilfe elektrischer Lüftergeräte, danach mittels einer linearen Beheizung der Außenwände. Diese Beheizung ist bereits Teil der zukünftigen Heizungsanlage. Wenn die Innenwände getrocknet sind, wird bereits der endgültige Putz aufgetragen

Helfen Sie mit!

Wir freuen uns sehr über Ihre Spende als Beitrag zur Sanierung der Zionskirche.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 14. März 2010 um 15:46 Uhr