Zion braucht den Durchblick - Der 2. Bauabschnitt an der Zionskirche hat begonnen.
Was bisher geschah
Im 1. Bauabschnitt 2009/10 wurde mit Mitteln der Städtebauförderung die fehlende Vertikalabdichtung der Kirche ausgeführt und damit endlich der seit der Erbauung der Kirche problematische Feuchteeintrag im Bereich der Sockelwände gestoppt. In diesem Zuge wurden auch die innenseitigen Putzflächen der Außenwände im Kirchenschiff und den Sakristeien in der Sockelzone saniert. Darüber hinaus wurde die erste Ausbaustufe des Heizungskonzeptes realisiert. welches durch Unterflurkonvektoren im Bereich der Außenwände zusätzlich die Trocknung und Trockenhaltung der Wände befördert. Das Spendenziel von 17. 726,00 Euro wurde erreicht.
Zion braucht den Durchblick, Toiletten und mehr Wärme - die Maßnahmen des 2. Bauabschnittes:
1. Durchblick
Die insgesamt 16 großformatigen Hauptfenster der Zionskirche wurden 1952 durch die „Glaswerkstätten Beier“ aus Dresden hergestellt. Ziel ist der Erhalt und die Restaurierung der bestehenden Fenster. Im 2.Bauabschnitt sollen die fünf bleiverglasten Fenster in der Apsis Instand gesetzt werden. Dafür werden die Verglasungsfelder ausgebaut und gereinigt, beschädigte Gläser werden ersetzt. Die Felder werden neu verbleit und mit mit neuen Windeisen versehen. Die Quereisen werden entrostet und neu versiegelt. Außenseitig wird eine neue Schutzverdrahtung angebracht und innenseitig eine Kondenswasserrinne ergänzt. Dort, wo das Maßwerk beschädigt ist, müssen spezielle Terakottenformsteine gegossen und eingesetzt werden.
2. Wärme
Das Heizungskonzept sieht keine Beheizung, sondern lediglich eine Temperierung der Zionskirche vor. Ziel ist es, die Kirche im Winter frostfrei zu halten und damit der verstärkten Kondenswasserbildung im Winter vorzubeugen. Die Temperatur in der Kirche wird dabei auf etwa 5° Celsius gehalten und kann bei Veranstaltungen auf max. 12° erwärmt werden. Die zweite Ausbaustufe der Heizung sieht vor, Heizkörper auf den Emporen unter den großen Fenstern zur Vermeidung des Kälteabfalls zu installieren.
3. WC-Anlage
Die intensive Nutzung der Zionskirche als Veranstaltungsort für Gottesdienste, Konzerte, Ausstellungen und sonstige kulturelle Veranstaltungen macht den Einbau von WC-Anlagen für den Publikumsverkehr jenseits der gottesdienstlichen Nutzung erforderlich. Durch den Mangel an dafür infrage kommenden Nebenflächen in der Kirche steht hierfür lediglich der Turmkeller zur Verfügung. Bis Weihnachten sollen die Toiletten nutzbar sein.
Zion braucht den Durchblick - Helfen Sie mit!
Um diese Maßnahmen zu finanzieren muss der Förderverein Zionskirche und der „Spendentopf“ der Baustelle Zion 15.000 Euro an Eigenmittel aufbringen. Ihr Geld ist gut angelegt: Jeder Euro, den Sie Spenden, wird mit ungefähr 9,- Euro durch Land und Landeskirche gegenfinanziert. Unter www.zionskirche-berlin.de können Sie sehen, wie durch Ihr Geld Zion nach und nach mehr Durchblick gewinnt. Ihre Spende ist steuerlich abzugsfähig; wenn Sie Ihre Anschrift bei der Überweisung angeben, erhalten Sie eine Spendenquittung.
Dankeschön! sagt Pfarrerin Eva-Maria Menard im Namen des Fördervereins und des Fundraisingteams der „Baustelle Zion“. Förderverein Zionskirche e.V. Konto-Nr.: 796328 BLZ: 210 602 37 Ev.Darlehnsgenossenschaft eG Verwendungszweck: Baustelle Zion, Durchblick |